Marcus Aurelius

Marcus Aurelius

Marcus Aurelius

Marcus Aurelius Antoninus Augustus wurde am 26. April 121 in Rom als der Sohn des Senators Annuis Verus und der Domitia Lucilla geboren. Marc Aurel erlebte nach seinen Aufzeichnungen in seinen Selbstbetrachtungen eine schwere Kindheit. Als er acht Jahre alt war, war sein Vater tot. Nach seinen ersten Schuljahren, erhielt er eine gute und erhobene Ausbildung in seiner Geburtsstadt Rom. Unter seinen Lehrern gab es auch Junius Rusticus, der ihn mit der stoischen Philosophie bekannt machte. Marc Aurel lebte danach mit dieser Lehre. Auf dem Wunsch Hadrians wurde er 138 von seinem Onkel Antonius Pius, dem späteren Kaiser, adoptiert. Im gleichen Jahr wurde er Quaestor.

Im Jahr darauf durfte er sich am Hof von Kaiser Antonius Pius aufhalten. In den beiden Jahren 140 und 145 wurde er als Konsul gewählt. Nachdem seine Verlobung mit Ceionia Fabia beendet worden war, feierte Marc Aurel seine Vermählung mit Annia Galeria Faustina im Jahre 145. Sie war die Tochter des Kaisers. Aus dieser Ehe gingen dreizehn Kinder hervor. Durch die Adoptivverbindung war Kaiser Antonius Pius gleichzeitig sein Schwiegervater und Adoptivvater. Er war für ihn ein Vorbild als Herrscher. Marcus Aurelius bewunderte hauptsächlich seine Menschenliebe gegenüber dem Volk, sein Geduld und sein Fleiß gegenüber der Masse.

Im Jahr 146 schloss er seine philosophischen Studien ab. Zwischen den Jahren von 139 bis 161 bekleidete er das Amt des Cäsaren. Mit diesem Anlass wurde er im Jahre 161 bereits zum dritten Mal Konsul. Im gleichen Jahr starb Kaiser Antonius Pius und durfte seine Nachfolge antreten. Vom 161 bis 169 war sein Stiefbruder Lucius Verus sein Mitherrscher. Kurz danach, also in der Zeit von 169 bis 177 hatte Marc Aurel die Alleinherrschaft. In den letzten drei Jahren übertrug er seinem Sohn Commodus einen Teil der Herrschaftsgeschäfte.

Während seiner Regierungszeit hatte Marcus Aurelius mehrere Kämpfe an den Grenzen seines Herrschaftsgebietes zu bestehen. Darüber hinaus wurde das philosophische Werk (Meditationen) während des Krieges zwischen 170 und 180 geschrieben. Das Werk gilt bis heute als literarisches Meisterwerk und verdient Lob für seine "Betonung auf Exzellenz und endlose Bedeutung".

Die Kriege richteten sich gegen Markomanne, Ägypter, Britannien, Parther, Quadern, Armenier, Syrier und andere Völker. Oftmals war er persönlich an den Auseinandersetzungen beteiligt. Seinen Rum begründete Marcus Aurelius aber nicht als Herrscher oder Kriegsherr, sondern als Autor der Selbstbetrachtungen. In dieser Sammlung von geistvollen Sinnsprüchen, im Tagebuchstil zusammengetragen, drückte die Bewunderung gegenüber seinem Schwiegervater und Adoptivvater Kaiser Antonius Pius aus. Im ersten Teil seines Werkes ein Drittel ahnte. Weiterhin ist in den Selbstbetrachtungen, die Zeit seiner Erziehung vertreten.

"Die Selbstbetrachtungen" geben die stoische Haltung von ihm wieder. In seinem Stoizismus lehnte er das Christentum ab. Weiterhin ist aus Marcus Aurelsius Werk seine politische Linie erkennbar. Er stimmte mit Platons Vorstellung nicht, wovon einem Idealstaat, der von Philosophen regiert wird. Marcus Aurelius dagegen war ein Anhänger der Reformpolitik, die seiner Meinung nach in kleinen Schritten erfolgen muss.

Marcus Aurelius starb am 17. März 180 in Vindobona (heutiges Wien) an der Pest, während ihn sein Nachfolger Commodus begleitete. Er wurde sofort vergöttert und seine Asche nach Rom geschickt und die Stadt wurde in Hadrians Mausoleum (das heutige Schloss Sant'Angelo) gebracht, bis 410 die Westgoten die Stadt plünderten. Die Säule von Marcus Aurelius, die das Leben und die Leistungen des Kaisers darstellt, wurde in Rom zum Gedenken an seinen Kampf gegen die Germanen und Sarmaten errichtet.

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