Palio von Asti und Dorffest

Palio von Asti und Dorffest

GPS: 44°54’00.1″N 8°12’26.2″E

Palio von Asti und Dorffest

Asti (Ast auf piemontesisch) liegt im Piemont und hat mit 77.000 Einwohnern, gleichzeitig die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Asti und befindet sich im Norden Italiens.

Die Römische Stadt Municipium oder mit dem Namen Hasta Pompeia kurz gesagt Hasta, war Hauptsitz des Herzogtums von Asti und langobardischen Herzogtums Neustria. Eine besondere Recht hat die freie Stadt in der Geschichte bekommen und sogar Münzen zu prägen, zwischen dem 13. Und 14. Jahrhundert als ein wichtiges Handelszentrum. Die Händler der Stadt waren besonders erfolgreich für das Kommerz- und Kreditwesen und nicht nur in der Region sondern im ganzen Europa.

Auf der ganzen Welt bekannte Weine und ihre Küche und vielleicht weniger für ihre Kunstschätze. Man soll die Stadt besonders die Altstadt zu Fuß ertdecken, die die mittelalterliche Stadtordnung bis heute besitzt. Von dem Mittelalter, ein glänzendes Zeitraum vom Reichtum und Macht, hat einmalige Spuren und mächtige Gebäude hinterlassen. Besonders der Kathedrale, der Kollegiat Kirche San Secondo, San Pietro in Consavia, die Türme, die Wohnhäuser und Straßen. Der dominante Barockstil der Häuser der Adler und die Eleganz des 19 Jahrhunderts, unglaublich schicke Plätze. Alles zusammen ergibt eine Verbindung, eine Harmonie, elegante Schaufenstern und Geschäfte mit Liberty Stil. Jährliches Palio und seine glänzende, stolze Vergangenheit lässt bei den Gästen die Zeiten wiederaufleben. Die pulsierenden und lebendigen Märkte, die wöchentlich stattfinden, gastronomische Veranstaltungen, und verschiedene Organisationen sind auch ohne weiteren Nennwert.

Die Stadt liegt in den Hügeln zwischen den Regionen "Langhe" und "Montferrat", die in der Weltweinkultur sehr berühmt sind. In Asti und den umliegenden Hügeln werden weltbekannte Süßweine produziert, abgefüllt und sogar weltweit verkauft. Besonders die Weine aus den Rebsorten "Muscat Blanc" und "Muscat Caneli" sind zu nennen, außerdem sein Sekt, der nach dem Essen zu trinken empfohlen wird, sind auch berühmt mit seinen Namen "Asti Spumate".

Berühmt ist auch der historische Palio, eine der ältesten Veranstaltungen Italiens, die im September stattfindet und in einem Wettrennen auf ungesattelt gerittenen Pferden gipfelt. An beachtlicher Relevanz hat auch in den letzten Jahren das Festival delle Sagre Astigiane, gewonnen, also eine öno-gastronomische Veranstaltung, die in der vorhergehenden Woche des Palio in Asti abgehalten wird.

In Asti findet jede zweite Septemberwoche einen so genannten Speise- und Trinkfestival, wie man es auch als ein Straßenfestival nennen kann, mit dem Namen "Festival Delle Sagre" statt. In einem rieseigen Freiluft Restaurant mit über 40 Pro-Loco-Ortsvereinen aus der Provinz Asti deren DOCG-Weinen des Astigiano zur Verkostung bietet. Während dieser Festivalzeit repräsentieren fast alle Städte und Dörfer aus der Provinz Asti das typische und berühmte Essen ihrer Städte/Dörfer auf dem großen Platz "Campo del Palio" im Zentrum vom Asti. Natürlich gegen einen kleinen Betrag kann man diese Besonderheiten konsumieren. Am Ende dieser Woche wird eine Parade durch die Stadt organisiert und tragen die Einheimischen traditionelle Kleider. Nach dieser Parade gehen alle mit diesen Kleidern zum Hauptfestival, also zum" Palio d‘Asti". Ein Reiseziel, das mehr als hunderttausende Menschen aus ganz Italien jährlich anzieht.

Palio d‘Asti ist ein Pferderennen, was jedes Jahr an der dritten Septemberwoche stattfindet. Die Teilnehmer sind gleichzeitig die Vertreter der beiden alten Stadtteile Asti (Rioni und Borghi) sowie andere Stadt/Dorfvertreter, die auch zum Asti gehören. Dieses Rennen findet seit dem 13. (1275) Jahrhundert fast jedes Jahr statt. Als Rekord zog dieses Rennen im Jahre 1967 100.000 Zuschauer an und nahm als Rennfahrer an 14 Stadtteilen, Dörfern und Städten teil. Seit 1988 findet "Asti di Polio" auf dem Platz "Campo del Palio" mitten in der Stadt statt, auf einem dreieckigen Feld.

Der Palio, das große Siegesbanner aus Samt mit den Wahrzeichen von Asti und der Darstellung des Schutzheiligen San Secondo ist der „Traum“, dem gut einundzwanzig Konkurrenten entgegenstreben. Doch mit Palio ist das leidenschaftliche und beinahe feindselige Pferderennen gemeint, das im September die Gemüter der Astigiani erhitzt. In den Tagen vor dem Palio ist die Stadt voll von den Farben der Fahnen und belebt durch den Palio der “sbandieratori”, der Fahnenschwinger, den Abendessen, die der entsprechenden Gruppe Glück bringen sollen, dem Markt des Palio und den Trainingsrennen der Pferde auf der Piste auf der Piazza Alfieri.

Sieben Pferde am Seil pro Durchlauf und neun im Finale und 1200 Teilnehmern aus allen teilnehmenden Quartieren der Stadt und den umliegenden Gemeinden, die Ereignisse aus der mittelalterlichen Geschichte von Asti, die alle an das Wunder des Sieges glauben.

Die Einwohner/Anhänger des Dorfes/Stadtviertels des Gewinners sind wunschlosglücklich. Man vergisst die Mühen und Probleme ganzen Jahres. Die Leistung, die das Kreieren und Schneidern der historischen Kostüme/Trachten für den Umzug mit sich bringt, die Hektik beim Organisieren der Feste und der riesigen Tafeln des erwarteten Abendessens am Vorabend, der Eifer, Fahnen und Standarten aufzustellen. All diese Mühen werden durch ein „unglaubliches“ rotes Siegesbanner, das der Rennleiter in den Händen hält, wiedergutgemacht. Der Palio ist größte Faszination der Stadt und übt auf den Besucher der historische Umzug aus, der mit über tausend Teilnehmern in mittelalterlichen Kostümen dem Rennen vorangeht.

Die Nachstellung mit historischer Genauigkeit, die Kostbarkeit der Kostüme und die Meisterhaftigkeit der Schneiderstuben des Stadtviertels… Die getreue Reproduktion der Schnitte aller Kleidungsstücke, die sie sich von altertümlichen Fresken und Gemälden abschauen, macht den Umzug zu einem wahrlich einzigartigen Festival.

Die lebenden Bilder der Parade stellen wahre Begebenheiten aus der Geschichte von Asti dar. So halten Adlige und das einfache Volk, Knappen und hohe Geistliche, Damen und Ritter einen Tag lang Einzug in die Stadt, um das tägliche Leben vor mehr als sieben Jahrhunderten bildreich nachzuerzählen.

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