Fabrizio De André
Fabrizio De André war ein italienischer ein Cantautere (Liedermacher). Er wurde 18. Februar 1940 in Genua, Italien geboren und am 11. Januar 1999 in Mailand gestorben.
Was ist ein Cantautere?
Als Cantautore (Plural cantautori; weibliche Form: cantautrice, Pl. cantautrici) werden in der zeitgenössischen italienischen Musik Sänger bezeichnet, die selbstkomponierte Lieder vortragen. Der Begriff ist eine Wortkreuzung aus cantante „Sänger“ und autore „Autor, Komponist“ und wurde um 1960 von Mitarbeitern der Plattenfirma Ricordi als italienische Entsprechung zum englischen (bzw. angloamerikanischen) „singer-songwriter“ ersonnen. Vergleichbar sind auch der französische „chansonnier“ und der deutsche „Liedermacher“, wobei diese Ausdrücke aber keineswegs austauschbar sind, sondern jeweils auf spezifische Musiktraditionen verweisen. Die Texte der Cantautori sind meist sehr poetisch, auch wenn sie sich oft mit alltäglicher Thematik beschäftigen, und gerade in diesem Merkmal liegt ihre Originalität. Die Melodien ihrer Lieder sind oft durch den Belcanto und seine Melodieführung beeinflusst (eine Hommage an die musikalische Tradition der canzone findet sich in Lucio Dallas Lied Caruso). Ihre musikalische Begleitung orientiert sich an Mustern der modernen Rock- und Popmusik, auch des Jazz und Folk.
Während seiner Karriere, die von 1958 bis 1998 dauerte, wurde De André, von seinen Freunden Faber genannt, durch die hohe literarische Qualität seiner Texte und die meisterhafte Interpretation zu einem der beliebtesten Sänger in Italien. Einige seiner Texte sind mittlerweile Bestandteil des Schulunterrichtes. Er erzählte überwiegend Geschichten der Ausgegrenzten und Entrechteten.
Riposa in pace, Ruhe in Frieden, Signor De André...











