Ambrosius von Mailand, Bischof von Mailand
Ambrosius kam als Sohn des römischen Präfekten von Gallien in Trier in Jahre 339 zur Welt. In Rom hat er eine tolle Ausbildung gehabt, besonders seine Griechisch Kenntnisse waren einmalig. Ambrosius machte Karriere als ein Beamter, unter anderem als Berater des Präfekten von Sirmium, wo es heutzutage Serbien ist. Von dort wurde er nach Mailand versetzt. Mailand war damals der Hauptstadt der Provinz Liguria Aemilia. Ein Kind hat ausgerufen „Ambrosius Bischof!“ Von der anwesenden Menge wurde er zum Bischof gewählt. Er hat weitere theologische Studien gehabt, um seiner neuen Aufgabe gerecht zu werden. Er enttäuschte viele Erwartungen, als er energisch die Konzilsbeschlüsse von Nicaea (heute Iznik, die Türkei) durchzusetzen begann. Die Mutter des Kaisers Justina musste es auch spüren, die vergeblich um einen Kirchenraum für ihre arianische Gemeinde gebeten hatte.
Er setzte einen noch nie dagewesenen Maßstab und sogar „Der Kaiser ist in der Kirche, nicht über der Kirche.“ Ambrosius beeinflusste nachhaltig die Liturgie und war trotz mancher Härten Andersgläubigen gegenüber ein großer Beter und Prediger. Neben seinen Predigten sowie Hymnen und Gesängen sind mehrere Bibelauslegungen erhalten, wobei Ambrosius sich große Verdienste bei der Übertragung griechischer Theologie ins Lateinische erwarb.
Er starb am Karfreitag am 4. April des Jahres 397 und sein Gedenktag ist am 7. Dezember, auch der Tag seiner Bischofsweihe. Der Legende nach flößten Bienen Ambrosius Honig in der Wiege ein. Daher rührt die honigsüße Sprache, die seine Gedichte und Hymnen auszeichnet. Es wird angenommen, daß seinen Fleiß auch die Bienen symbolisieren.
Sein Grab ist in der Mailänder Basilika Sant’Ambrogio. Seit 1295 wird er auch als Kirchenvater verehrt.







