Gioachino Antonio Rossini
Gioachino Antonio Rossini (auch Gioacchino) war ein italienischer Komponist. Er wurde am 29. Februar 1792 in Pesaro, Kirchenstaat, heute Marken geboren und am 13. November 1868 in Passy, Paris, Frankreich gestorben. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto; seine Opern Il barbiere di Siviglia „Der Barbier von Sevilla“, L’italiana in Algeri „Die Italienerin in Algier“ und La Cenerentola „Aschenputtel“ gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.
Festspiele
Rossinis Werk steht im Mittelpunkt mehrerer jährlich stattfindender Festspiele. Das Rossini Opera Festival (seit 1980) in seiner Geburtsstadt Pesaro und das Festival Rossini in Wildbad (seit 1989) in Bad Wildbad in Baden-Württemberg führen jedes Jahr mehrere selten aufgeführte Opern Rossinis und seiner Zeitgenossen auf. Auch die Knoxville Opera in Knoxville (Tennessee) veranstaltet seit 2001 ein jährliches Rossini Festival, das von einem italienischen Straßenfest begleitet ist.
Zitat
„Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben, als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“
– Gioachino Rossini
Verschiedenes
Das Schweizer Posthorn-Motiv, eine Abfolge aus 3 Tönen, entstammt Rossinis Oper Wilhelm Tell (ital. Guillaume Tell) und erklingt ab 1923 von Schweizer Postautos insbesondere auf Bergstrecken mit unübersichtlichen Kurven.
„Tournedos alla Rossini“ oder Tournedos Rossini, eine Zubereitungsart von Rinderfiletsteaks mit einer Scheibe Gänseleber, sind nach Gioachino Rossini benannt.
Gleiches gilt für den Rossini Point, eine Landspitze im Süden der antarktischen Alexander-I.-Insel.
Riposa in pace. Ruhe in Frieden Signor Rossini...

















